Der Alexanderpreis

Goettingen Marktplatz webDie Alexanderstiftung vergibt jährlich den Alexanderpreis und würdigt damit journalistische Arbeiten, die sich mit der "Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes" beschäftigen. Aus den eingereichten Beiträgen ermittelt eine Jury die Preisträger, die jeweils im Frühjahr mit dem Alexanderpreis ausgezeichnet werden.

Bewerberinnen und Bewerber für die Verleihung des

A L E X A N D E R P R E I S E S

können an dem Wettbewerb teilnehmen, indem sie eine von ihnen veröffentlichte Arbeit möglichst in digitalisierter Fassung der entsprechenden Druckseite(n) bei der Stiftung einreichen. Im Anschreiben wird eine Begründung erbeten, warum diese Arbeit die Kriterien der Alexanderstiftung erfüllt und besonders geeignet ist.

Für junge und angehende Journalistinnen und Journalisten wird ein Nachwuchspreis ausgelobt. Wenn Sie unter 25 Jahre alt sind, bewerben Sie sich bitte ausdrücklich mit dem Hinweis auf "Alex Junior".

Für den Wettbewerb ab dem 1. November 2021 gilt:

Die Arbeiten müssen im Zeitraum vom 1.11.2021 bis zum 30. November 2022 veröffentlicht worden sein. Die Veröffentlichung kann in Printform, im Internet oder als Hörbeitrag (Radio, Podcast) erfolgt sein. Zur Bewertung muss der Beitrag in gedruckter Form vorliegen (bei Hörbeiträgen z.B. ein Skript).

Prämiert werden Einzelbeiträge mit einer Länge von bis zu ca. 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Serien werden ebenfalls angenommen. Wegen der möglicherweise fehlenden Vergleichsmöglichkeit mit anderen Einsendungen kann unter Umständen eine Prämierung nicht erfolgen.

Mitglieder des Kuratoriums und der Jury sind außerdem vorschlagsberechtigt.

Bitte geben Sie auch Angaben zur Ihrer Person an: Anschrift, Telephonnummer und ggf. besondere bisherige Auszeichnungen.

 

Einsendeschluss:

ist der 30. November 2022 (Datum des Poststempels).

Die Jury

Jurymitglieder sind zur Zeit:

Jürgen Beyer
Sybille Bertram
Detlef Johannson
Elena Schrader
Claudia Weitemeyer
Jens Wortmann

 

Alexanderpreise 2015 verliehen

2015 02 07 Alexanderpreis 28Die Alexanderstiftung hat am 7. Februar 2015 ihre diesjährigen Preise für Journalisten. Jährlich werden Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise mit der Göttinger Lokalgeschichte befassen.

Den ersten Preis erhielt der Göttinger Historiker Norman Lippert. In seinem im Faktor-Magazin erschienen Artikel zeichnet er die Geschichte der Göttinger Tuchmacher nach. „Lippert hat genau das getan, was der Stifter Wolfgang Alexander gefordert hat: er hat sich ein Thema vorgenommen, das weitgehend unbeachtet und fast vergessen ist. Und dieses Thema hat er allgemeinverständlich aufgearbeitet“, lobte der Kuratoriumsvorsitzende Jens Wortmann.

In seiner Begrüßungsansprache hob Wortmann insbesondere das Thema Pressefreiheit hervor und nahm Bezug auf die Terrorattentate in Paris. „Das Recht der freien Meinungsäußerung ist eines der kostbarsten Rechte des Menschen“, zitierte er die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte aus dem Jahr 1789.

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Juryentscheidung zum Alexanderpreis 2015

Jährlich verleiht die Alexanderstiftung den Alexanderpreis. Mit diesem Preis werden journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit der Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes beschäftigen. Der Journalist des Göttinger Tageblattes Wolfgang Alexander hat mit seinem Tod im Jahr 1988 sein Vermögen in die nach ihm benannte Stiftung eingebracht. Seit 1989 wurde der Alexanderpreis bislang 25-mal verliehen.

Die Jury der Alexanderstiftung hat nun die Preisträger zum Alexanderpreis 2015 ermittelt. Aus den zahlreichen eingereichten und vorgeschlagenen Veröffentlichungen werden ein erster, ein zweiter und zwei dritte Preise vergeben. Außerdem wird wieder ein Schülerpreis überreicht werden.

Den ersten Preis bekommt der Göttinger Historiker Norman Lippert zugesprochen. In der Ausgabe 2/2014 des Faktor-Magazins wurde sein Aufsatz zum Göttinger Tuchmachergewerbe veröffentlicht. Mit diesem Text wurden die Kriterien der Stiftung in geradezu idealer Weise erfüllt: ein Thema, das eher in Vergessenheit geraten ist, allgemein verständlich aufgearbeitet und journalistisch gut recherchiert.

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