Die Alexanderstiftung hat am Sonntag, den 26. Februar den Alexanderpreis 2011 an vier Journalisten verliehen. Der Vorsitzende des Kuratoriums Jens Wortmann hob in seiner Begrüßung die journalistische Qualität vieler eingereichter Beiträge hervor und verwies auf die immer schwieriger werdende Situation bei den Printmedien: andere Veröffentlichungsformen sowie eine neue Verteilung von Werbegeldern jeweils im Medium Internet machen den Zeitungsredaktionen das Leben schwer.

2011-02-26-tete-boettgerDer Göttinger Kunstverleger Tete Böttger stellte in seinem Festvortrag den Zusammenhang zwischen Georg Christoph Lichtenberg mit seinen Aphorismen und den neuen Kommunikationsformen via Twitter und SMS her. Er gab den Schulen den Rat, Lichtenberg in die Lehrpläne aufzunehmen, um den heutigen Schülerinnen und Schülern ein besseres Verständnis der textlichen Kurzform zu lehren.

Im gut besuchten DT-Keller wurden anschließend vier Preise verliehen: Michael Schäfer erhielt für seine Artikelserie „Glocken in der Göttinger Region“ ebenso einen dritten Preis, wie der junge Journalist Erik Westermann für seinen Artikel über das Karl May Archiv in Göttingen. Der in dem Artikel beschriebene Betreiber des Archivs Michael Paetzel ergriff zum Schluss der Veranstaltung selbst das Wort, erinnerte an den Stifter Wolfgang Alexander und ergänzte die Laudatio von Heinz Peter Lohse anekdotenreich.

Den zweiten Preis erhielt der Braunschweiger Journalist Eckhard Schimpf. Er porträtierte den Braunschweiger Zeitungsverleger und Chefredakteur Hans Eckensberger. In ihrer Laudatio verwies Ulla Borchard nicht nur auf die Qualität dieses Textes sondern auch auf die des Autors Eckhard Schimpf, der weit über die Grenzen Braunschweigs vor allem als Motorsportjournalist und sogar als Rennfahrer bekannt ist.

 

 

2011-02-26-preistraegerDen ersten Preis bekam in diesem Jahr der Chefredakteur des Regjo-Magazins zugesprochen. Er schrieb über die „Wiege der Luftfahrtforschung“ in Göttingen und berichtet über die Arbeit Ludwig Prandtls und die Arbeit das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) heute. Laudator Achim Block verwies unter anderem auch auf die sprachliche Qualität des Textes.

Umrahmt wurde der kurzweilige Vormittag von den sechs Sängern der Gruppe „Minor’s Diner“, die die zahlreichen Gäste immer wieder zum Schmunzeln und zum begeisterten Applaus gebracht haben.

 

 

 

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